Über Encavis

Capital Stage wurde 2001 gegründet und erwirbt 2009 ihren ersten Solarpark. 2010 steigt das Unternehmen bereits in den Windmarkt mit ein und erwirbt 3 Anlagen in Bayern.

2011 wir ein Anteil am Solarpark an Google verkauft. Dies war übrigens Googles erste Investition in Erneuerbare Energie außerhalb von den USA.

2014 gelingt der Firma der Einstieg in den SDAX, wo das Unternehmen heute noch gelistet ist.

Durch den im Jahr 2017 erfolgreich abgeschlossenen Zusammenschluss der Capital Stage AG und der CHORUS Clean Energy AG entstand im Jahr 2018 einer der führenden konzernunabhängigen und börsennotierten Stromanbieter im Bereich der Erneuerbaren Energien in Europa: Die Encavis AG.

Die drei Silben von Encavis stehen für die Säulen des Unternehmens. ‚EN’ bedeutet „Energy“. ‚CA’ symbolisiert „Capital“ und bezeichnet die Mittel, die zum Erwerb von Wind- und Solarparks eingesetzt und mit denen attraktive Renditen erwirtschaftet werden. ‚VIS’ meint „Vision“, kommt zudem aus dem Lateinischen und bedeutet Stärke.

Der CEO

Dr. Dierk Paskert

Dr. Dierk Paskert ist CEO seit 1. September 2017. Der Diplom Kaufmann. Im E.ON AG Energiekonzern ist Dr. Paskert bereits im Vorstand ein Mitglied gewesen und verfügt über umfangreiche Kenntnisse der Energiebranche. Zwischen 2003 und 2008 maßgeblich an der Entwicklung von Strategien und erster Umsetzungsschritte zur Öffnung des E.ON-Konzerns gegenüber erneuerbaren Energien beteiligt. Wie ich finde sind das gute Voraussetzungen um dieses Energieunternehmen erfolgreich zu leiten.

Börseninformationen

HauptsitzDeutschland
Ticker / WKNECV / 609500
Aktueller Kurs
SektorErneuerbare Energie
Ausgegebene Aktien138,4 Mio. (Stand: 17.06.20)
Webseitehttps://www.encavis.com
Mein Einstieg22 €

Aktuelle Geschäftsentwicklung

Die beiden förderfreien Solarparks „Talayuela“ und „La Cabrera“ gingen trotz eines zwischenzeitlichen Baustopps wegen der Corona-Pandemie termingerecht ans Netz. Zudem bestätigt das Hamburger Unternehmen die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2020.

La Cabrera mit 200 Megawatt Gesamtleistung befindet sich in der Nähe von Sevilla. Für 149 Megawatt wurde eine 10 Jahresvereinbarung mit Amazon abgeschlossen. Es wurde ein Power Purchase Agreement abgeschlossen. ENCAVIS ist in der Pflicht immer diese 149 Megawatt zu liefern. Quasi in der Bringschuld. Um kein Risiko einzugehen wird deshalb immer nur 75% der Anlage in solche Agreements genommen.

Die restlichen 51 Megawatt werden zu Tagespreis in das öffentliche Stromnetz zum Tagespreis eingespeist.

Talayuela mit 300 Megawatt Gesamtleistung befindet sich in der Nähe von Madrid. Hier wurde ein PPA abgeschlossen mit einer Nord europäischen Energiegesellschaft, der Name wird aber nicht genannt.

Wie verdient ENCAVIS Geld?

Encavis engagiert sich in Windparks und Solarparks. Es werden nur fertig gestellte, bzw. weit im Baufortschritt befindliche Projekte ins eigene Portfolio integriert. Der Vorteil an der Herangehensweise ist, dass das komplette Projektierungsgeschäft wegfällt und die Kosten für Mitarbeiter in diesem Bereich komplett an Sub Firmen ausgelagert wird. Encavis ist das Bindeglied von Projektierern und Abnehmer, quasi der Dienstleister.

Würde man das Unternehmen mit dem Immobilienmarkt vergleichen, würden nur Schlüsselfertige Wohnungen bzw. Wohnparks erworben werden und nur noch die Vermittlung und Verwaltung anfallen.

Die Firma ist relativ schlank aufgestellt, was mir sehr gut gefällt. Mit nicht einmal 150 Mitarbeitern lässt sich dieses Unternehmen gut manövrieren.

Quelle: www.encavis.com

Durch den Einsatz von Schafen auf den Solarparks, werden Schäden an Photovoltaik Modulen vermieden. Denn Rasenmäher wirbeln oft Steine hoch und fügen den sensiblen Modulen kleine Schäden zu.

Q3 2020

Der Umsatz konnte gegenüber dem Vergleichszeitraum um 5% auf 234,3 Mio. gesteigert werden. Mit ein Grund für den Anstieg war der Erwerb eines dänischen Windportfolios Ende 2019.

Aufgrund positiver meteorologischen Effekten wurden 7,1 Mio. Euro zusätzlicher Umsatz generiert. Im Vorjahr war der Effekt noch größer und zwar 12,9 Mio. Euro. Dieses positive Ergebnis wurde im Jahr 2019 durch besonders günstige Sonnenmonate in Frankreich und Italien erzielt. Ohne diese Effekte, wäre der Umsatz um 8% gewachsen.

Das operative Ergebnis liegt mit 181 Mio. Euro um 4,8 Mio. unter dem Vorjahreswert was auf die ungünstigeren meteorologischen Bedingungen zurückzuführen ist. Ohne diese Zusatzerlöse konnte das Ergebnis trotzdem um 1 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Das Interesse bei Google


Kursverlauf im letzten Jahr

Traderfox Wachstums Check

Quelle: aktien.traderfox.com

Fazit

  • Encavis manövriert souverän durch die Corona Krise.
  • Durch die breite Internationale Aufstellung, gleichen sich meteorologische Defizite besser aus.
  • Der Mix aus Sonne & Wind gefällt mir persönlich ganz gut

ENCAVIS engagiert sich nicht am Day Ahead Markt sondern verkauft den Strom über PPA´s was einen Vorteil darstellt denn die zukünftigen Umsätze sind planbar im Gegensatz zum direkten Einspeisen.

Es gibt auch die Möglichkeit zwischen einer Bardividende oder einer Aktien Dividende zu wählen. Je nach Investoren Wunsch. Zirka 60% der Investoren entscheiden sich für die Aktien Dividende. Das spricht natürlich für das Vertrauen in das Unternehmen.

Mathias Schmid

Mathias Schmid

Ich bin seit 2002 Frugalist, womit ich mir die Grundlage für Investitionen ermöglicht habe. Meine Firma habe ich 2005 gegründet, mit der ich im Eventmarketing tätig war. Monatliche Überschüsse investiere ich seit 2006 aktiv an der Börse. Durch günstige Gelegenheiten wurde ich zum Immobilieninvestor. Seit 2011 betreibe ich mit meiner Freundin zusammen eine Food & Cocktailbar.

1 Kommentar

  • ENCAVIS unterstützt bedürftige Schulen, denen es durch die Corona-Krise an digitalen Lehrmaterialen fehlt

    Hamburg, 8. Februar 2021 – Der Hamburger Encavis-Konzern trägt mit Laptop-Spenden in Deutschland zum Erhalt der Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in Zeiten von Homeschooling bei.

    Encavis ist nach wie vor nur sehr gering von der Corona-Krise betroffen. Das Arbeiten aus dem Mobile Office und die damit verbundenen Arbeitsprozesse laufen einwandfrei. Nicht jeder kann sich so glücklich schätzen. Insbesondere Schülerinnen und Schüler benötigen für das durch die Corona-Pandemie entstandene Homeschooling technische Voraussetzungen, die nicht immer gegeben sind. Wir haben uns entschieden, 30 ausrangierte aber noch voll funktionsfähige Laptops aufzubereiten und in Kooperation mit Labdoo bedürftigen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung zu stellen.

    Labdoo ist eine gemeinnützige Organisation, die gespendete Laptops mit passenden Schulprogrammen bespielt und diese an Schulen in Deutschland und im Ausland verteilt. Ralf Hamm, Gründer von Labdoo, bedankt sich im Namen der Organisation für das großzügige Engagement: “Das ist vorbildlicher Einsatz. Wir sind froh und dankbar, mit Hilfe dieser Geräte weiteren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eines reibungslosen Homeschoolings bieten zu können.”

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